AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Russmedia Digital GmbH

für Werbekunden (Stand 09/2017)

1. Geltungsbereich: (1.1) Diese AGB gelten uneingeschränkt für alle Angebote und Leistungen der Russmedia Digital GmbH (nachstehend kurz „RMD“) im Zusammenhang mit Werbeeinschaltungen jeglicher Art im gesamtem Onlinebereich der RMD wie etwa Internetportale (vol.at, vienna.at, etc.), Web-Applikationen, Service Widgets und Gadgets, RSS-Feeds, Newsletter, Digitalfernsehen, etc. sowie Werbeeinschaltungen in sämtlichen von RMD vermarkteten Onlinemedien Dritter. (1.2) Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Werbekunden (nachstehend kurz „Kunde“) werden nicht Vertragsbestandteil.

2. Auftragsabwicklung. (2.1) Die Auftragsabwicklung erfolgt gemäß diesen AGB sowie den jeweils an den Kunden übermittelten Angeboten und Auftragsbestätigungen. (2.2) RMD behält sich – auch nach Auftragsannahme – die jederzeitige Ablehnung der Veröffentlichung sowie die vorzeitige Beendigung von Werbeeinschaltungen vor. Sofern die Ablehnung oder vorzeitige Beendigung durch einen in der Sphäre des Kunden liegenden rechtlichen oder technischen Umstand verursacht wurde, behält RMD den vollen Zahlungsanspruch gegenüber dem Kunden. (2.3) RMD ist berechtigt, Werbeeinschaltungen ohne vorherige Benachrichtigung des Kunden abschlagsfrei an eine andere Stelle zu platzieren. (2.4) Ein Konkurrenzausschluss kann von RMD nicht zugesagt werden und wird von RMD auch nicht geschuldet. (2.5) Werbeeinschaltungen dürfen lediglich Eigenwerbezwecken dienen. (2.6) RMD ist berechtigt, nicht jedoch verpflichtet, beauftragte Schaltungen, die aufgrund ihrer redaktionellen Gestaltung nicht als Werbung erkennbar sind, als solche zu Kennzeichnen. (2.7) Sämtliche Unterlagen, welche für die Schaltung der jeweiligen Werbung erforderlich sind (Grafiken, Rich Media Banner, Texte, Links, etc.) müssen spätestens 3 Werktage bei Standardwerbeformen (lt. IAB) bzw. 5 Werktage bei anderen Werbeformen vor der vereinbarten Ersteinbindung vollständig und fehlerfrei seitens des Kunden via E-Mail an RMD übermittelt werden. Bei Nichterfüllung der technischen Voraussetzungen zur Schaltung der Werbung ist RMD von seiner Leistungsverpflichtung befreit, wobei der Kunde dennoch aufgrund der in seiner Sphäre liegenden Vereitelung der Werbeeinschaltung die gesamte Auftragssumme an RMD zu entrichten hat. (2.8) Screens-Shots der beauftragten Werbeeinschaltung werden dem Kunden vor Ersteinbindung nur über ausdrückliches Verlangen zur Freigabe gesendet. Übermittelt der Kunde zu diesem Screen-Shot nicht unverzüglich, spätestens aber bis zur geplanten Ersteinbindung eine Rückmeldung an RMD, so gilt die Genehmigung zur Veröffentlichung der Werbung als erteilt.

3. Preise und Rabatte. (3.1) Alle Angaben in Preislisten erfolgen vorbehaltlich Satz- und Tippfehler, wobei es sich bei angeführten Preisen mangels gegenteiligem Hinweis um Nettopreise exklusive UST und einer allfälligen Werbeabgabe handelt. (3.2) Vereinbarte Agenturprovisionen stellen einen Preisabschlag dar und werden nur gewerblich befugten Werbeagenturen und Werbemittlern gewährt. (3.3) Rabatte werden lediglich auf reine Mediaschaltungen gemäß vorheriger schriftlicher Vereinbarung gewährt. Mediakosten bei Dritten sowie Gestaltungskosten für Werbeaufträge sind von den in Preislisten allenfalls genannten Rabatten bzw. Rabattstaffeln explizit ausgenommen. (3.4) Sämtliche mit dem Kunden vereinbarten Rabatte verfallen, wenn Zahlungen nicht innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungslegung erfolgen.

4.Rechnungslegung und Zahlung. (4.1) Die Zahlung ist sofort nach Rechnungslegung ohne jeden Abzug fällig. Der Kunde stimmt einer allfälligen elektronischen Übermittlung der Rechnungen per E-Mail explizit zu. (4.2) Bei Verschlechterung der Bonität sowie im Falle von Zahlungsverzug hat RMD das Recht, die Durchführung weiterer Werbeeinschaltungen entweder abzulehnen oder von einer Vorauszahlung abhängig zu machen. (4.3) Der Kunde kann nur mit rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen.

5. Stornierung von Aufträgen. (5.1) Stornierungen von erteilten Werbeaufträgen sind nur bis zum Beginn der Werbeeinschaltung möglich und lösen eine dem Kunden zu verrechnende Stornogebühr in Höhe von 50% des stornierten Auftragswertes aus. Stornierungen haben schriftlich gegenüber RMD zu erfolgen, wobei der Kunde für den Zugang der Stornoerklärung haftet. (5.2) Auftragsstornierungen, die RMD erst nach Beginn der beauftragten Werbeeinschaltung zugehen, sind unwirksam, sodass diesfalls das gesamte für die stornierte Werbeeinschaltung vereinbarte Entgelt zu entrichten ist.

6. Gewährleistung. (6.1) Gewährleistungsansprüche sind bei sonstigem Anspruchsverlust innerhalb von acht Kalendertagen nach Beginn der Werbeeinschaltung schriftlich gegenüber RMD zu erheben. (6.2) RMD leistet keine Gewähr für Mängel (Qualität und inhaltliche Fehler), die auf vom Kunden bereitgestellte Werbeunterlagen zurückzuführen sind und besteht für RMD keine Prüf- und Warnpflicht bezüglich dieser Unterlagen. (6.3) Für Termineinschaltungen sowie für Fehler, die den Sinn der Werbeeinschaltung nicht entstellen, übernimmt RMD keine Gewähr. Gleiches gilt für die Richtigkeit von telefonisch aufgegebenen Werbeaufträgen oder telefonisch erteilten Änderungsaufträgen sowie für die Aufnahme einer Werbeeinschaltung an einer bestimmten Stelle des Mediums oder zu einem bestimmten Zeitpunkt. (7.4) Bei berechtigten Beanstandungen kann der Kunde ausschließlich die nochmalige Vornahme der Schaltung im Ausmaß der jeweiligen Minderleistung von RMD fordern. Darüberhinausgehende Preisminderungsansprüche sind ausgeschlossen.

7. Haftungsbeschränkung. (7.1) Schadenersatzansprüche des Kunden gegenüber RMD sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln seitens RMD oder ihrer zurechenbaren Gehilfen verursacht wurde. Dies gilt insbesondere für Verzugs-, Nichterfüllungs- und Mangelfolgeschäden. (7.2) Für Schäden, welche durch grobes Verschulden seitens RMD herbeigeführt wurden, ist die Haftung mangels gegenteiliger Vereinbarung mit der Höhe des Auftragswertes beschränkt. Der Kunde verzichtet explizit auf die Geltendmachung von entgangenem Gewinn. (7.3) RMD ist nicht verpflichtet, Werbeeinschaltungen auf ihren Inhalt, ihre Form oder ihre rechtliche Zulässigkeit hin zu überprüfen. Für den Inhalt der bei RMD beauftragten Werbeeinschaltungen haftet ausschließlich der Kunde, der RMD sowie den Medieninhaber des jeweiligen Werbeträgers hinsichtlich aller denkbaren Rechtsansprüche Dritter vollkommen schad- und klaglos hält. (7.4) Der Kunde haftet dafür, dass die von ihm bereitgestellten Daten keine Schäden an Computersystemen oder Netzwerken von RMD oder Dritten, die diese Daten im Zuge der Auftragsabwicklung verarbeiten, verursachen.

8. Datenverwendung und Geheimhaltung. (8.1) Der Kunde erteilt bis auf jederzeit möglichen Widerruf sein Einverständnis dazu, dass seine im Zuge der Auftragsabwicklung gewonnenen Daten von RMD verarbeitet werden und er per Telefon, Fax, E-Mail oder SMS zu Werbezwecken von RMD sowie deren verbundenen Gesellschaften kontaktiert werden darf. (8.2) Der Kunde verpflichtet sich, sämtliche ihm von RMD zur Verfügung gestellten vertrauliche Informationen wie Passwörter und Benutzername geheim zu halten und nicht an Dritte herauszugeben.

9. Erfüllungsort, Gerichtsstand. (9.1) Erfüllungsort für Leistung und Zahlung ist der Sitz von RMD. Der Vertragsbeziehung liegt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss von UN-Kaufrecht zugrunde. (9.2) Als Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis wird die Zuständigkeit des für den Sitz von RMD örtlich und sachlich in Betracht kommende Gerichts vereinbart.

10. Schlussbestimmungen. (10.1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise rechtsunwirksam sein, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen und der unter Zugrundelegung dieser Bestimmungen geschlossenen Verträge nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dieser Bestimmung in rechtlich zulässiger Weise wirtschaftlich am Nächsten kommt. (10.2) Vertragsänderungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das einvernehmliche Abgehen vom Schriftformerfordernis.